Interview mit Julia Wertl über warum Software allein keine Effizienzsteigerung garantiert und wie die richtige Strategie funktioniert.

Effizienzprojekte scheitern nicht an der Technologie, sondern an unklaren Anforderungen und fehlender Prozessklarheit. Julia Wertl zeigt in dieser Ausgabe ihre vierphasige BA-R-T-Methodik: Bedarf analysieren, bevor es überhaupt eine Auswahl gibt. Denn oft liegt das Problem nicht an der Software selbst, sondern daran, dass Prozesse nie an die Weiterentwicklung angepasst wurden oder Daten nie gepflegt wurden.

Ein Kerngedanke: Widerstände aus dem Team sind wertvolles Erfahrungswissen. Wer Mitarbeitende von Anfang an einbindet, verankert Lösungen nachhaltig.

Dr. Renate Mayer beleuchtet in den Zebra-Streifen ein Parallelbild: „Decluttering Safety“ – manchmal ist Aufräumen von überflüssigen Regeln wichtiger als Neubau. Klarheit und Sinnhaftigkeit, ob in Prozessen oder Regelwerken, sind der Schlüssel zu nachhaltiger Effizienzsteigerung.